Eine ungewöhnliche Mischung...

Indie-Rock mit türkischen Texten aus Deutschland? Klingt neu. Kent Coda machen genau das und haben sich durch Supports von Türkrock-Größen wie Mor ve Ötesi und Duman eine beachtliche deutsch-türkische Fangemeinde erspielt. Die Ironie: In der Türkei sind sie bekannter als in ihrem Herkunftsland Deutschland. 2008 machen sich die Drei aus Köln daran, dieses Ungleichgewicht zu beenden.

Kent Coda sind Ögunç Kardelen (Gesang, Gitarre), Christoph Guschlbauer (Bass, Gesang) und Timo Erler (Drums). Das türkisch-österreichisch-deutsche Gespann verbindet die Liebe zum melodischen Rock mit Indie-Einflüssen. Angst vor dem Wort Pop haben sie dabei nicht. Die Texte schöpfen aus dem Leben: geplatzte Träume, Zukunftsangst, aber auch Liebe und Hoffnung.

Zu guter Letzt der Name: Was bedeutet der überhaupt? Die Kölner machen sich da keine Gedanken, gut klingen muss es einfach. Und das tun sie. Aus dem bewussten Spiel mit dem Klang der Sprache, dem Sound der klassischen Bandbesetzung und dem ungewöhnlich tiefen Organ Ögunçs - einem ausgebildeten Opernsänger - hört man bei Kent Coda Indie-Rock mit ganz neuen Facetten.

"Multikulti ohne bräsige Weltmusikromantik" (intro)
"Drei, die immer treffen" (Kölner Stadtanzeiger)
"Eine ungewöhnliche Mischung. Die Möglichkeit, Klischees zu brechen" (Hürriyet)